SCHUTZ FÜR SONSTIGE GÜTER

Viele Produkte, die zumindest teilweise aus pflanzlichen oder tierischen Stoffen bestehen, werden von andersartigen Lebewesen als Nahrung betrachtet, oft sogar zum Leben benötigt.
Der Grund dafür ist, dass sich viele Organismen im Laufe der Evolution auf den Abbau toter organischer Materie spezialisiert haben. Manche dieser totalen Abhängigkeitsverhältnisse bestehen bis heute. Deren Nachfahren brauchen wie diese Holz, Kork, Pelze, Leder, Federn oder Wolle bzw. andere Naturprodukte, um sich zu ernähren. Neben solchen Materialien sind daraus gefertigte Waren und Gegenstände wie diverse Textilien, Teppiche, Kunst- und Dekorationsgegenstände, Möbel und diverse Utensilien gleichermaßen gefährdet.

Entsprechend vielfältig wie die befallenen Rohstoffe sind die Arten so genannter „Materialschädlinge“. Je nach Schadenstyp, werden diese häufig in „(Bau)Holz-„, „Textil-„, „Pelz-„ und andere „…schädlinge“ unterteilt. .
Die Grenzen zwischen den Gruppen der „Material-“ und „Vorratschädlinge“ sind ebenso schwammig wie subjektiv, wie auch folgendes Beispiel zeigt: Je nachdem, ob ein Speckkäfer Rohschinken oder Leder befällt, ist er entweder Vorrats- oder Materialschädling. In Einzelfällen ist er beides...

Auch in Österreich handelt es sich bei „Materialschädlingen“ oft um Insekten, und darunter vor allem um Käfer, genauer gesagt, zumeist um deren Larven.


Larve einer Kleidermotte <br>© Guido Gerding / WikipediaBei Motten & Co gehen sämtliche Schäden auf das Konto der Schmetterlingslarven. Die Gewöhnliche Kleidermotte Tineola bisselliella ist einer der bekanntesten Materialschädlinge in Österreich. Während ihre Vorfahren die Felle toter Tiere abbauten, vernichtet sie heute vor allem Kleidungsstücke und Teppiche aus Wolle. Da Wollbekleidung vielfach bereits wegen geringfügiger Mottenschäden entsorgt wird, verursacht dieses Insekt hierzulande Schäden an Tonnen von Kleidung sowie Teppichen und vernichtet jährlich Millionenwerte.

Noch kostspieliger fallen manche Schäden von „Materialschädlingen“ in Holz und wertvollen Holzgegenständenaus. Hauptverantwortlich dafür sind Trockenholzinsekten. Diese so genannten „Bau- und Werkholzschädlinge“ befallen fixe hölzerne Einrichtungen wie Böden, Decken, Wandverkleidungen und Dachstühle. Dementsprechend wichtig ist der spezifische Schutz von Immobilien vor Insekten & Co.
Auch schädigen sie Möbel, Antiquitäten, Musikinstrumente und andere Produkte aus Holz.
Hölzerne Bauteile und Gegenstände sind darüber hinaus für einige Holz zersetzende Pilze von vitalem Interesse.

An zweiter Stelle unter den „Materialschädlingen“ stehen in Mitteleuropa hinsichtlich ihrer Bedeutung Nager. Deren Schäden entstehen meist beim obligaten Nagen an verschiedensten Gegenständen. Nagen dient meist der lebenswichtigen Abnützung ständig nachwachsender Zähne sowie der Eröffnung von Durchgängen und dem Zerkleinern von Materialien zwecks Auskleidung von Nestern. Mäuse und Ratten benagen Materialien wie Holz, Kunststoffe, Papier, Textilien etc., naturgemäß auch Tierfutter sowie diverse Nahrungsmittel bis hin zu Haushaltsartikel wie Seifen.
Deren Vorliebe für Kabelisolierungen und andere elektrische Schwachstellen, sowie für Leitungen und Rohre aus Kunststoff hat ihnen auch einen miserablen Ruf als „Technikschädlinge“ eingebracht.
Wenn Gefahr besteht, dass Nager Lebensmittel mit Keimen verunreinigen könnten, werden sie zu „Gesundheits-„ alias „Hygieneschädlingen“. Je nach Situation treten Nager demnach als „Material-„, „Vorrats-„, „Gesundheits-„ oder „Technikschädlinge“ auf, oft vertreten sie mehrere Gruppen gleichzeitig!
Ungeachtet dieser Namen aus Sichtweise der jeweils Betroffenen, sprechen mehrere Gründe für eine effiziente Vorbeugung von Nagerschäden durch spezifisches Risikomanagement.

Für den Schutz von Privathaushalten in Ballungszentren hat BIOSECURITY die Optimierte Rattenüberwachung als besonders wirtschaftliches Service entwickelt.

Oft fallen am Land und an den Stadträndern Steinmarder als „Technikschädlinge“ in Motorräumen von Kraftfahrzeugen auf. Sie verursachen meist Bissschäden an Schläuchen sowie Kabeln und zerstören die Lärmdämmung unter den Motorhauben. Wenig Rücksicht mit Dämmmaterialien praktizieren sie auch in Dachböden, wo sie sich oft ein Zuhause einrichten. Dabei entstehen Schäden in Wärmedämmungen, weshalb wir Dienstleistungen zum Schutz von Immobilien vor Säugetieren dieser und anderer Arten anbieten.

Fallweise treten auch Insekten wie z.B. Ameisen, Fliegen oder Motten und Co. als „Technikschädlinge“ in Erscheinung. Sie produzieren gelegentlich Kurzschlüsse in Geräten und verursachen Überhitzungen, Verstopfungen und andere Versagen bei Maschinen und Fahrzeugen aller Art.

Zum Schutz gefährdeter Waren, Geräte, Kfz, Kleidungstücke und Gegenstände bietet BIOSECURITY Dienstleistungen von Vorbeugung bis zu sicheren Bekämpfungen an.


Sturmschäden durch ausgebrochene Baumteile <br>© Dr. Daniel SlamaVor allem bei Stürmen entstehen unzählige Schäden durch herab fallende Äste und Kronenteile, sowie durch umstürzende Bäume. Alle möglichen, im Gefahrenbereich solcher Bäume befindlichen Gegenstände und Lebewesen können davon betroffen sein. An Immobilien, abgestellten Kraftfahrzeugen und teuren Einrichtungen wie Musik-, Licht- und anderen Anlagen, aber auch an Skulpturen etc. im Freien sind derartige Sachschäden besonders kostspielig und unangenehm.

Stürme sind dabei oft nur Auslöser. Die eigentlichen Ursachen sind kritische Wuchsformen, starker Schädlingsbefall, falscher Baumschnitt, große Wurzelverletzungen oder einfach Trockenstress und wurden bloß übersehen. Das liegt daran, dass viele BaumeigentümerInnen sich ihrer rechtlichen Verantwortung nicht bewusst sind. Wenn bereits Baumschäden wie Schubrisse, großflächige Verletzungen im Stamm- oder Wurzelbereich, bzw. gefährliches Totholz, Fruchtkörper von Pilzen oder sonstige kritischen Symptome offensichtlich waren, wird im gravierenden Schadensfall jede Versicherung die Deckung ablehnen.

Viele Schäden durch Bruch- bzw. Kippversagen bei Bäumen wären vorhersehbar und abwendbar gewesen. Dies sind die wichtigsten Aufgaben einer periodischen Baumkontrolle und –pflege.

Baumkontrollen, Gehölzpflege und notfalls auch Fällungen von BIOSECURITY wehren Gefahren für Gegenstände, Fahrzeuge und Einrichtungen im Umkreis von Bäumen ab.