SCHUTZ FÜR NAHRUNGSMITTEL

Viele Mäuse stehen in Nahrungskonkurrenz zu Menschen <br>© Sebastian Duda / FotoliaDie Versorgung der Menschen mit Lebensmitteln wird großteils dank entsprechender Vorräte sichergestellt. Naturgemäß ziehen die Nahrungsvorräte auch Schädlinge an.

Die Vernichtung pflanzlicher Nahrungsmittel durch Schädlinge beginnt vielerorts bereits auf den Anbauflächen. Gelegentlich setzt sich die Zerstörung über diverse Stationen der Verarbeitung und Lagerung fort.
Auch tierische Lebensmittel werden ohne Schutzvorkehrungen bereits ab den ersten Schritten der Produktion befallen. Fallweise beginnt der Schädlingsbefall schon kurz nach der Schlachtung.
Nicht selten erstreckt sich der Befallsdruck bis kurz vor den Verzehr der Fertigprodukte durch die KonsumentInnen.

Neben Fraßschäden verursachen viele dieser Schädlinge Verschmutzungen durch Kot, Urin, Larvenhäute etc., was die Schäden vergrößert. Im Vergleich zu den eigentlichen Fraßschäden sind Sekundärschäden durch Verunreinigung, Kontamination oder Verderbnis von Lagern, sei es nur auf Grund von befallsbedingten Temperatur- oder Feuchtigkeitsanstiegen, meist um Vieles schwerwiegender.


Getreideplattkäfer in Klebefalle <br>© Dr. Daniel SlamaAus diesen Problemen leitet sich die weltweite Bedeutung des Vorratsschutzes ab.
In Mitteleuropa geht es dabei überwiegend um die Abwehr von Schäden durch Nager, Insekten, Milben sowie bestimmte Pilze an Lebensmittel-, Futter- und Saatgutvorräten.
Am Auffälligsten sind Befallsspuren von Schadnagern, danach kommen saisonal Spuren schädlicher Schmetterlingsarten. Zwar weniger auffällig als die auf Lebensmittel fliegenden Motten & Co. , aber umso vielfältiger, sind die heimischen Vorratsschädlinge aus der Familie der Käfer.

Nager vernichten manchen Schätzungen zu Folge bis zu einem Viertel der weltweiten Getreideproduktion. Auch in Mitteleuropa verursachen Mäuse und Ratten häufig Schäden an Ernten und Nahrungsmittelvorräten.
Diese primär von pflanzlicher Kost lebenden Nager entwickeln darüber hinaus regen Appetit auf tierische Produkte wie Wurst, Trockenfleisch, Speck, Fisch, Eier, Käse etc.

Käfer stellen nicht nur wichtige Vorratsschädlinge in unseren Breiten, sondern auch bedeutende Materialschädlinge, die andere Produkte befallen. Nachfahren jener Käfer, welche einst Tierkadaver beseitigten, befallen nun neben Tierhäuten, Fellen, Leder, Wolle und Pelzen auch Speck, Fleisch und Fisch in getrocknetem Zustand. Auch diverse, zumindest teilweise daraus bestehende Produkte werden oft befallen.

Die Nachfahren der seinerzeit am Recycling toter Pflanzen beteiligten Arten gefährden heute Kräuter, Algen und andere getrocknete Pflanzenteilen einschließlich  Speisepilze, Holz und Holzgegenstände.

Der Schutz von Nahrungsmitteln ist auf Dauer nur durch konsequente Hygiene, am besten im Rahmen einer professionellen Vorbeugung und Überwachung gemäß HACCP, gewährleistet.

BIOSECURITY betreibt Vorratsschutz einschließlich Vorbeugung, Überwachung und Bekämpfungen von Schädlingen für gewerbliche und private KundInnen.