Umweltprojekte

Das Eichhörnchen, ein Nager mit Charisma <br>© Dr. Daniel SlamaIntuitive „Umweltprojekte“ zum Schutze einzelner Arten und Ökosysteme gab es wohl schon Urzeiten. Zumindest waren Naturreligionen damals weit verbreitet. „Mutter Natur“ wurde einst vielerorts verehrt bis vergöttert. Dieser mystische Bezug zur Natur ging durch die Zivilisation weitestgehend verloren. Schonende Nutzungen von natürlichen Ressourcen verwandelten sich in Ertragswirtschaften. Von dort bis hin zur Ausbeutung der Umwelt sind es nur wenige Schritte.

Die Bilanz des ungebremsten Raubbau an der Natur ist erschreckend: zigtausende akut bedrohter Arten und Lebensräume, Millionen gequälter Tiere, ölverseuchte Meere und verwüstete Landstriche.
Hinzu kommen hausgemachte „Naturkatastrophen“ durch Lawinen, Muren, Erdrutsche usw.

Viele Umweltprobleme lösen in der Bevölkerung Betroffenheit bis hin zu Wut aus, und generieren den Wunsch nach Lösungen. Immer mehr Menschen wollen selber aktiv werden. Häufig fehlt es jedoch an Wissen, Erfahrung oder einfach nur an Zeit für eine nachhaltige Planung. So bleibt es bei den guten Ideen. Viel Energie geht so für die Umwelt verloren.

BIOSECURITY bietet engagierten Personen, Unternehmen, Vereinen, Gemeinden und sonstigen Institutionen professionelle Hilfe für die Planung und Umsetzung von Umweltprojekten an.


Krokodile haben keine Freunde, aber Krokowaren viele Fans <br>© Dr. Daniel SlamaDas Interesse der Menschen an der Umwelt konzentriert sich seit jeher auf auffällige, nützliche und ansprechende Tiere und Pflanzen einerseits, sowie auf lästige bis gefährliche Arten andererseits. Als nützliche Tiere gelten vor allem Haus- und Nutztiere, essbares Wild sowie manche Vögel und Fische. Unter den Pflanzen, Pilzen und Co gelten essbare bzw. für Kleidung, als Medizin, Heiz- und Baumaterial, zum Schutz oder zur Herstellung von Waffen und anderen Gebrauchsgegenständen dienende Arten als nützlich.

Wenig Sympathie ernten Großraubtiere. Ungeachtet der Bedrohung von Bären, Luchsen und Wölfen in Mitteleuropa gestalten sich Projekte zu deren Schutz schwierig. Die Gründe dafür sind tief verankerte Vorurteile gegenüber diesen Tieren, von denen tatsächlich nur geringe Risiken ausgehen. Für Schutzprojekte zu Gunsten gleichermaßen gefährlicher wie unattraktiver Krokodile, Giftschlangen oder Haie, fehlt selbst vielen Tier- und Naturfreunden das Verständnis.

Allzu schnell werden Lebewesen in Gute und Böse getrennt. Den „Guten“, weil nützlichen, harmlosen oder ansprechenden Arten stehen „Räuber“, „Schädlinge“ und „Ungeziefer“, bzw. „Unkräuter“ bis „Killeralgen“ gegenüber. Solch schlechter Ruf ist kaum mehr abzuschütteln.

BIOSECURITY plant Artenschutzprojekte gemäß ökologischen Prioritäten ungeachtet deren medialer Aktualität und der allgemeinen Beliebtheit der maßgeblich beteiligten Arten.


Auch Landschildkröten werden vielerorts gegessen <br>© Dr. Daniel SlamaInmitten der emotionalen Vielfalt an Mensch-Tier-Beziehungen in unserer Gesellschaft pflegen wir einen gefühlsmäßig „neutralen“ Zugang zu Tieren und anderen Lebewesen. Dies tun wir deshalb, weil Emotionen die Lösungen vieler Umweltprobleme behindern. Solch „demotionalisierte“ Herangehensweisen können dazu beitragen, die oft unüberwindbar scheinenden Gräben zwischen NutzerInnen und SchützerInnen der Umwelt zu überbrücken.

Wenn gewohnte Nutzungsrechte eingeschränkt oder weggenommen werden, entstehen schnell Konflikte. Bei der Vermarktung natürlicher Ressourcen ist dies nicht anders. Da Arten- und Ökosystemschwund sowie Tierquälerei oft Folgen rücksichtsloser Ausbeutung sind, bergen Umweltprojekte viel Konfliktpotential in sich. Deshalb ist es wichtig, kontraproduktiven Emotionen anlässlich zu erwartender Interessenskonflikte schon ab der Projektplanung vorzubeugen.

Besonders kompliziert wird es, wenn Umweltprojekte kulturübergreifend sind. Hier ist neben dem, im Spannungsfeld zwischen Schutz und Nutzung von Arten und Lebensräumen nötigem Feingefühl auch interkulturelles Einfühlungsvermögen schon ab der Planungsphase gefragt. Sonst sind Umweltprojekte von empfindlichen Rückschlägen bis hin zum Scheitern bedroht.

Knowhow, Erfahrung, Sozialkompetenz und die sachliche Auseinandersetzung von BIOSECURITY bei der Planung von Umweltprojekten erhöhen deren Erfolgschancen.


Tönchenwegwespe beißt erbeuteter Spinne Beine zwecks Transport ab <br>© Dr. Daniel SlamaUmweltschutz ist nicht nur Gegenstand, sondern auch gelebte Philosophie dieses Unternehmens. Wir sehen die Umwelt als komplexe Einheit an und respektieren selbst unscheinbarste Lebewesen. Denn Respekt bedeutet Verständnis, und dieses ist Grundvoraussetzung für die Lösung komplexer Probleme. Im Sinne moderner Ökologie betrachten wir andere Lebewesen nicht isoliert, sondern als funktionale Elemente von Ökosystemen. Deren Fortbestand hängt von dort angesiedelter Tiere, Pflanzen, Pilze und Mikroorganismen ab. Darüber hinaus sind auch abiotische Faktoren lebenswichtig.

Die Natur als Vorbild ist unser Firmen-Credo. Als Ingenieurbüro bietet BIOSECURITY die Planung einschlägiger Projekte und biologisches screening von Kandidaten der anderen Art als Modelle für nachhaltige Verbesserungen von Produkten und Verfahren.

Umweltschutz im engeren Sinn hat den behutsamen Umgang mit knappen und für uns Menschen wichtigen Ressourcen zum Inhalt. Er gewinnt entsprechend der Verknappung von Rohstoffen und dem Grad der Verschmutzung von Böden, Wasser und Luft schnell an Bedeutung. Den größten Bedarf an Umweltschutz haben Industrie und Landwirtschaft.

Darüber hinaus besteht Bedarf an kleinen Umweltprojekten, oft sogar vor oder hinter der eigenen Haustüre. Wenn Sie umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen vermarkten, Baumaterialien diesbezüglich abchecken, eine ökologisch einwandfreie Veranstaltung organisieren oder einen Krötentunnel errichten wollen, stehen wir Ihnen auf Wunsch gerne zur Seite.