Abwehr

Der internationale Verkehr verbreitet biogene Risiken <br>© Alexander Wilms / FotoliaDie Abwehr biogener Schäden gewinnt zunehmend an Bedeutung. Wichtige Gründe dafür sind die Globalisierung, der Tourismus und der Klimawandel mit immer häufigeren Wetterextremen. Diese Faktoren begünstigen Bioinvasionen und Massenvermehrungen von Lebewesen mit mehr oder weniger großen Risikopotentialen. Arten, die bislang unbekannt waren, oder solche, deren Existenz zuvor nur am Rande wahr genommen wurde, können plötzlich Belästigungen oder gar Schäden verursachen.

Die richtige Erkennung und Einschätzung von auftretenden Lebewesen der anderen Art ist eine wesentliche Voraussetzung für effektives Risikomanagement. Leider ist so mancher „Kammerjäger“ schon mit der Bestimmung von kleinsten Insekten und Spinnentieren der heimischen Fauna überfordert. Tatsächlich erfordert bereits die Artbestimmung vieler Fliegen, Wespen und Ameisen wissenschaftliche Kenntnisse und mikroskopische Untersuchungen. Noch unübersichtlicher wird es bei den Milben, wo angesichts laufend hinzu kommender Arten sogar ExpertInnen große Mühe haben. Besonders kompliziert ist es bei den Pilzen. Selbst die Artbestimmung von Pflanzen ist nicht immer einfach. Die Erkennung fremder Arten, die jüngst eingewandert oder eingeschleppt worden sind, ist noch um Einiges schwieriger. Die größten Herausforderungen sind die richtige Einschätzung von Gefahren, welche möglicherweise damit verbunden sind, sowie die Planung geeigneter Abwehrstrategien.

Biologen von BIOSECURITY erkennen auch neuartige „Eindringlinge“ und damit einher gehende Risiken und treffen notfalls effiziente und wirtschaftliche Abwehrmaßnahmen.


 <br />© Dr. Daniel SlamaDa Schädlinge überwiegend chemisch vertilgt werden, hinterlassen Bekämpfungen oft Kontaminationen der behandelten Örtlichkeiten, dort befindlicher Vorräte und Gegenstände. Solche Kontaminationen können Personen nachträglich, zT sogar über lange Zeiträume gefährden. Achten Sie deshalb bei der Auswahl eines/r Schädlingsbekämpfers/in im Falle des Befalles nicht nur auf den Preis, sondern auch auf dessen/deren Einstellung und Fachkenntnisse betreffend Sicherheit und Umweltgerechtheit. Zögern Sie nicht, vor Erteilung eines Auftrags Empfehlungen von Maßnahmen und Angebote verschiedener Anbieter einzuholen. Ihre Gesundheit, gegebenenfalls auch jene von Familienmitgliedern, Personal oder anderer möglicherweise Betroffener sind den Aufwand für die Suche nach einem kompetenten und verantwortungsbewussten Professionisten in jedem Fall wert.

Schädlingsbekämpfungsmittel wirken sich neben den Zielorganismen auch auf andere Lebewesen aus. Deshalb macht die Zielgenauigkeit letztlich die Qualität einer Bekämpfung aus. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, zuerst die Art und das Ausmaß eines etwaigen Befalles im Detail zu erkunden. Deswegen sind die objektive Problemerfassung und die Planung sowie die Wahl der Abwehrmaßnahmen die ersten Aufgaben unserer SchädlingsbekämpferInnen. Mit viel Knowhow erfassen sie die Probleme und prüfen die Notwendigkeit einer Bekämpfung.


Im Falle nötiger Tilgungen erfolgen spezifische Auseinandersetzungen mit den Zielpopulationen durch Anpassungen von Wirkstoffmengen, –konzentrationen und Ausbringungszeiten an die jeweiligen Situationen. In der Regel reduziert dies nicht nur die Kosten, sondern auch mögliche Vergiftungsrisiken in Zuge von Bekämpfungen.

In der Schädlingsbekämpfung setzt BIOSECURITY auf die strikte Umsetzung von IPM (Integrated Pest Management) einschließlich der Vorbeugung und Überwachung.

Unsere Bekämpfungen erfolgen gemäß einer zukunftsorientierten Firmenphilosophie mit Schwerpunkten auf Sicherheit und ökologische Verträglichkeit. Vor diesem Hintergrund bevorzugt das Unternehmen „biologische“ Verfahren, wenn damit Gefahren für Mensch und Umwelt ausgeschlossen, und Tiergerechtheit gewährleistet sind. Deren effiziente Umsetzung wird durch eine Unternehmensleitung mit wissenschaftlicher Ausbildung in biologischer Schädlingsbekämpfung und viel Praxis im Tier-, Natur und Umweltschutz garantiert.

Ein weiteres Argument für möglichst zielgerechte Biozidausbringungen ist die Tatsache, dass falsche Wirkstoffdosen und -abfolgen Resistenzen bei manchen Schädlingen - mit unnötigen Folgekosten und Beeinträchtigungen von Gesundheit und Umwelt- begünstigen. Dieses Risiko ist vor allem bei Ratten gegeben. Deshalb werden die Rattenüberwachung und –bekämpfung bei uns von bestens ausgebildeten Fachleuten koordiniert und durchgeführt.

Bei BIOSECURITY planen Biologen und ein Toxikologe die Abwehr von Schadorganismen nach aktuellem Stand von Wissenschaft und Technik.


Bekämpfungen bergen neben Gefahren der Selbst- bzw. Umweltvergiftung, fallweise auch Sturz- und andere Verletzungsrisiken. Letzteres ist oft der Fall bei Bekämpfungen von Wespen. Auch in solchen Fällen macht es Sinn, Einsätze von sachkundigen Professionisten einer „Selbsthilfe“ mit ungeahnten Folgen vorzuziehen.

Ein weiterer Planungsschwerpunkt zielt auf die vorbeugende Abwehr von Struktur- und Materialschäden durch andere Lebewesen. Diesbezügliche Problemlösungen basieren auf der Sicherstellung der standortgerechten Biokompatibilität bei der Planung von Bauten und Anlagen. Durch Berücksichtigung der die Standorte umgebenden Ökosysteme können biogene Risiken vorhergesehen und bereits im Vorfeld vermieden werden.

Denn Probleme mit bestimmten Tieren, Pflanzen, Pilzen und Bakterien nehmen in Siedlungsgebieten deutlich zu. In Mitteleuropa geht es meist um Fraßschäden durch Nager, Verunreinigungen durch Tauben, Spechtschäden an Fassaden, saisonale Belästigungen durch Insekten, wie zB Ameisen oder um Schäden durch Bäume sowie Pilze.


Dass die natürliche Umgebung bei der Planung oft vernachlässigt wurde, ist hierorts an zahlreichen, von Tauben besiedelten Neubauten klar ersichtlich. Mangels umsichtiger Planung entsteht in der Folge großer Bedarf an Maßnahmen zwecks Taubenvergrämung. Prominente Gebäude zeigen, dass selbst Büros von Stararchitekten nicht vor Fehleinschätzungen der natürlichen Risiken an baulichen Standorten gefeit sind.

Die Planung der Biokompatibilität von Bauten gewinnt weiters angesichts der zunehmenden An- und Umsiedlung von Betrieben „ins Grüne“ stark an Bedeutung. Auch in diesen Fällen gilt es, mögliche Beeinträchtigungen durch örtlich vertretene Lebewesen vorausschauend abzuwehren. Besonders wichtig ist die biokompatible Planung von Bauten und Anlagen in Ländern mit einer stark abweichenden Fauna und Flora. Denn die Unterlassung entsprechender Abwehrmaßnahmen kann Kostenexplosionen verursachen und die geplante Produktivität der Standorte insgesamt in Frage stellen.

Die umsichtige Planung und Prüfung der Biokompatibilität von Bauten und Anlagen verhindert biogene Schäden und unnötige Kosten. BIOSECURITY steht Ihnen diesbezüglich kompetent zur Seite.